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Experte der Fachärzte Rhein-Main brach bei einem Informationsabend mit dem Tabuthema Enddarmerkrankungen

Probleme mit dem Enddarm sind kein Thema, über das man gerne spricht. Dabei kommen solche Erkrankungen sehr häufig vor: Allein an Hämorrhoiden erkranken mehr als 50 Prozent aller Menschen über 30 Jahre einmal in ihrem Leben. Dr. med. Peter Appel von den Fachärzten Rhein-Main brach nun mit dem Tabuthema. Bei einem Informationsabend in der Volkshochschule Offenbach sensibilisierte der Experte für das Thema und gab einen Überblick über Symptome, Diagnosemöglichkeiten sowie schonende Behandlungsmethoden von Enddarmerkrankungen. Die interessierten Besucher lauschten den für den Laien gut verständlichen Erklärungen des Referenten und stellten im Anschluss gezielte Fragen, die der Experte ausführlich beantwortete.

„Wir wissen, dass viele Betroffene aus Scham den Gang zum Arzt scheuen, dabei können Erkrankungen des Enddarms heute in den meisten Fällen sehr gut und schonend behandelt werden“, so Dr. Peter Appel. „Darüber hinaus können typische Symptome wie Blut im Stuhl auch auf Darmkrebs deuten. Daher sollten Beschwerden dieser Art immer schnell von einem Arzt abgeklärt werden.“

Hämorrhoiden: Neue Behandlungsmethode bringt viele Vorteile

Zur Behandlung der verschiedenen Enddarmerkrankungen stehen ganz unterschiedliche Methoden zur Verfügung. Bei den Fachärzten Rhein-Main kommen neben den bewährten Standardmethoden, immer auch moderne, besonders schonende Verfahren zum Einsatz. Bei der Hämorrhoiden-Entfernung ist dies zum Beispiel die Laserhämorrhoidoplastie (LHP): „Dabei wird eine dünne Lasersonde über eine kleine Einstichstelle direkt in den Hämorrhoidalknoten eingeführt, wo sie mehrere Hitzeimpulse abgibt und einen Schrumpfungsprozess in Gang setzt, in dessen Verlauf sich die Hämorrhoide selbständig zurückbildet“, erklärt Dr. Appel. „Für Patienten ist dies eine äußerst schonende und schmerzarme Behandlungsmethode, da keine großen Schnitte und Nähte notwendig sind und keine Fremdkörper wie zum Beispiel Klammern benötigt werden. Außerdem entstehen keine großflächigen Wunden. Hinzu kommt, dass das Schließmuskelgewebe unbeschädigt bleibt.“Welche Methode letztendlich angewendet wird, entscheiden Arzt und Patient nach einer umfangreichen Untersuchung und einem ausführlichen Gespräch immer gemeinsam.

Ausblick
Der nächste gemeinsame Infoabend der Fachärzte Rhein-Main in Kooperation mit der VHS Offenbach findet am Donnerstag, den 4. Mai 2017, um 19 Uhr, statt (Berliner Straße 77). Das Thema lautet: „Krampfadern: Was tun? Moderne Behandlungsmethoden“.

 
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