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Rund 30 Besucher informieren sich in der Emma Klinik über „Darmkrebsvorsorge und richtige Ernährung“

Das Ärzte-Netzwerk Chirurgie | Orthopädie Rhein-Main lud am vergangenen Mittwoch in Kooperation mit der VHS Seligenstadt zu einem Informationsabend in die Emma Klinik ein. Erstmalig stellte das Netzwerk die Darmkrebsvorsorge zusammen mit dem Thema Ernährungstherapie vor. Dabei berichtete Dr. med. Detlev Debertshäuser, Facharzt für Chirurgie, Gefäß- und Viszeralchirurgie, Varizenchirurgie, Proktologie, über mögliche Faktoren zur Entstehung von Darmkrebs sowie verschiedene Vorsorgeuntersuchungen, im Besonderen die Darmspiegelung (Koloskopie). Ergänzend dazu informierte im Anschluss Silke Lorenz-Gürtler, von den Krankenkassen anerkannte und registrierte Ernährungswissenschaftlerin (Dipl.oec.troph., Univ.), über Möglichkeiten der Ernährungstherapie bei verschiedenen Darmerkrankungen. Die Resonanz zur Veranstaltung war erneut positiv. Rund 30 Besucher kamen in die Seligenstädter Klinik und stellten im Anschluss an die Vorträge zahlreiche Fragen, die die Referenten gerne und ausführlich beantworteten.

Mit etwa neun Metern Länge ist der Darm neben der Haut das größte Organ des menschlichen Körpers. Wie wichtig und wertvoll er ist, merken wir jedoch oft erst, wenn er Beschwerden verursacht – und das kommt häufiger vor als uns lieb ist: Fast jeder zweite Bundesbürger ist im Laufe seines Lebens einmal von einer Darmerkrankung betroffen. Mit einer Darmspiegelung können ernstzunehmende Erkrankungen frühzeitig erkannt und beispielsweise Polypen, eine Vorstufe zu gefährlichem Darmkrebs, sogleich entfernt werden. Ab dem Alter von 55 Jahren bezahlen die Krankenkassen sogar eine Vorsorgedarmspiegelung.

Mit Darmerkrankungen eng zusammen hängt auch das Thema Ernährung. So werden bestimmte Erkrankungen mithilfe einer Ernährungstherapie behandelt. Dabei können Symptome wie Bauchschmerzen, Blähungen oder Durchfälle auf unterschiedliche Ursachen deuten. Auslöser können Allergien, Unverträglichkeiten, aber auch chronisch entzündliche Magen- und Darmerkrankungen oder das Reizdarmsyndrom sein. Für eine genaue Diagnose werden je nach individueller Situation unterschiedliche Verfahren herangezogen, wie beispielsweise eine Darmspiegelung. Der Vortrag gibt einen Überblick über häufige Darmerkrankungen und ihre Ernährungstherapie.

Nächste Veranstaltung
Der nächste Informationsabend zum den Themen „Erkrankungen der Hände“ sowie „Hüft- und Kniearthrose“ findet am Montag, 26. Oktober 2015, 19 Uhr, in der Wandelhalle Bad König statt (Elisabethenstraße 13, 64732 Bad König).