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Ärzte aus Polen zu Gast in der Emma Klinik: Hospitation bei Dr. med. Manfred Krieger bei der Implantation einer ColloMIS-Prothese

Die Emma Klinik hatte in den vergangenen Tagen Besuch von zwei Ärzten aus Polen. Diese nutzten die Gelegenheit, in Seligenstadt Dr. med. Manfred Krieger von den Fachärzten Rhein-Main, dem Netzwerk der Emma Klinik, bei der Implantation einer ColloMIS-Prothese mit dem anterioren (vorderen) Hüftzugang in Rückenlage zu hospitieren und die Abläufe in der Emma Klinik kennen zu lernen. Beide waren beeindruckt von den modernen Operationsmethoden und dem innovativen Konzept des Hauses, den kurzen Wegen, der fachlichen Kompetenz und der Verknüpfung von ambulanter und stationärer Versorgung.

„Der internationale Austausch mit anderen Fachärzten ist uns sehr wichtig“, betonte Dr. med. Manfred Krieger im Rahmen des Besuchs, „denn beide Seiten profitieren von den Impulsen, die sich daraus ergeben.“ Die Ärzte der Emma Klinik seien gerne dazu bereit, ihr Fachwissen und ihre Expertise bei der Konzeption und Umsetzung innovativer Lösungen für eine optimierte Patientenversorgung zu teilen. Auch Joachim Sieger als Geschäftsführer der Emma Klinik freute sich über den Besuch aus Polen: „Es ist schön, dass unsere Klinik auch im Ausland als Adresse für innovative Medizin wahrgenommen wird.“

ColloMIS: Hüftprothesen modern und schonend implantieren
Die ColloMIS-Prothese wurde von Dr. med. Manfred Krieger, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, mit entwickelt und gehört zu den sogenannte Kurzschaftsystemen.
Eine Kurzschaftprothese zeichnet sich – wie der Name bereits andeutet – durch ihren besonders kurzen Schaft aus, wodurch das Knochenmaterial des Oberschenkels bei der Implantation geschont wird. Spätere etwaige Wechseloperationen sind dadurch mit besseren Voraussetzungen planbar.

Durch die Positionierung des Patienten in Rückenlage sowie spezielle Operationsinstrumente hat der Operateur die beste Kontrolle über die Pfannen- und Schaftplatzierung, Stabilität und Beinlänge.

Durch Dr. Kriegers Methode, den Zugang zum Gelenk von vorne zu wählen, müssen keine Muskelansätze, Sehnen oder Nerven durchgetrennt werden. Das Ergebnis ist eine weitgehend erhaltene Muskelkraft, die eine wesentlich schnellere Rehabilitation des Patienten ermöglicht. Hinzu kommt, dass die Wundheilung nach der Operation deutlich schneller vonstatten geht. Die Patienten sind früher wieder auf den Beinen und können – was besonders für jüngere Menschen immer wichtiger wird – schneller wieder ihren sportlichen und beruflichen Aktivitäten nachgehen.