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News, Kinderchirurgie

6. Internationaler Hypospadie-Kongress: Experten tagen zu einem der letzten Tabuthemen der Medizin

Hypospadie ist eine angeborene Fehlbildung der Harnröhre, die bei jedem 150. männlichen Säugling auftritt. Die Harnröhre der betroffenen Säuglinge endet nicht an der Spitze der Eichel, sondern abhängig von der Schwere der Fehlbildung an der Unterseite des Penis. Teilweise aus Unkenntnis und teilweise aus moralischen oder religiösen Gründen unterschätzen viele Eltern die Bedeutung dieser Fehlbildung. Folglich werden Kinder zu spät oder falsch operiert und sind damit erheblichen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt.

Auf dem 6. Internationalen Hypospadie-Kongress im Juni in Seligenstadt, treffen sich erstmalig die weltweit erfahrensten Kinderchirurgen auf dem Gebiet der Hypospadie. Bei fünf Live-Operationen an zwei Tagen werden neue und schonende Operationsmethoden vorgestellt. Prof. (Univ. Cairo) Dr. med. Ahmed T Hadidi, leitender Arzt der Abteilung Kinderchirurgie in der Emma Klinik und Experte für Hypospadie, übernimmt die Leitung des Kongress. Er hat sich im Fachgebiet der Hypospadie einen Namen gemacht: Seine neuen Operationsmethoden tragen dazu bei, dass Babys und Kleinkinder schon nach wenigen Tagen wieder fit sind und das Bett verlassen dürfen. Sein guter Ruf führt dazu, dass er nicht nur Patienten aus Deutschland, sondern aus der ganzen Welt behandelt.

 
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