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News, Anästhesie

Anästhesie Rhein-Main beteiligt sich am 6. Internationalen Hypospadie-Kongress

Kürzlich fand der 6. Internationale Hypospadie-Kongress in Seligenstadt statt, auf dem sich erstmalig die weltweit erfahrensten Kinderchirurgen auf dem Gebiet der Hypospadie trafen. Die renommierten Experten tauschten sich über moderne OP-Verfahren und den aktuellen Stand der Medizin aus.

Da Hypospadie bei Babys und Kleinkindern auftritt, spielt hier im Besonderen auch das Thema der schonenden Narkose eine wichtige Rolle. So durfte unter den fachkundigen Ärzten auch die Anästhesie Rhein-Main nicht fehlen: Mit Dr. med. Thomas Wiederspahn-Wilz, Geschäftsführer der Anästhesie Rhein-Main und stellvertretender Ärztlicher Direktor der Emma Klinik, eröffnete ein langjährig erfahrener Anästhesist den Kongress und klärte über die Besonderheiten der Narkosen bei Babys und Kleinkindern auf. „Kinder erfordern sowohl bei der Vorbereitung einer Operation als auch bei der Nachsorge deutlich mehr Aufmerksamkeit als Erwachsene“, so Dr. Wiederspahn-Wilz. „Man sollte unbedingt darauf achten, dass die psychische Belastung für das Kind so gering wie möglich ist. Dazu ist es am besten, wenn mindestens ein Elternteil bei dem Kind ist, wenn es aus der Narkose erwacht.“

Aufgrund der Weiterentwicklung und Verbesserung von Narkoseverfahren, Technik und Medikamenten werden Narkosen grundsätzlich immer sicherer und auch von Säuglingen in der Regel gut vertragen.

Der Hypospadie-Kongress stand unter der Federführung von Prof. Ahmed Hadidi, leitender Kinderchirurg in der Emma Klinik Seligenstadt und Experte für Hypospadie. Aufgrund seiner hohen Erfahrung sowie dem Einsatz moderner und schonender OP- und Narkoseverfahren kommen seine Patienten aus Deutschland und der ganzen Welt nach Seligenstadt.

Hypospadie ist eine angeborene Fehlbildung der Harnröhre, die bei jedem 150. männlichen Säugling auftritt. Die Harnröhre der betroffenen Säuglinge endet nicht an der Spitze der Eichel, sondern abhängig von der Schwere der Fehlbildung an der Unterseite des Penis. Teilweise aus Unkenntnis und teilweise aus moralischen oder religiösen Gründen unterschätzen viele Eltern die Bedeutung dieser Fehlbildung. Folglich werden Kinder zu spät oder falsch operiert und sind damit erheblichen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt.

 
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