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Infoabend im Zeichen des Darmkrebsmonats März: Vorsorge kann Leben retten!

Viele Menschen haben im Laufe ihres Lebens einmal Blut im Stuhl, doch relativ wenige aller Betroffenen wagen den Gang zum Arzt, um die Gründe dafür herauszufinden. Experten raten aber dringend zur ärztlichen Untersuchung. Denn: Häufig sind zwar harmlose Hämorrhoiden der Auslöser, doch Blut im Stuhl kann auch ein Hinweis auf Darmkrebs sein und dieser ist nicht zu unterschätzen. Darmkrebs gehört zu den häufigsten bösartigen Erkrankungen überhaupt – jährlich erkranken rund 70.000 Menschen daran. Rund 26.000 sterben sogar jährlich daran. „Dabei kann er sehr gut behandelt werden, sofern er rechtzeitig diagnostiziert wird.“ erklärt Dr. Detlev Debertshäuser, Facharzt für Chirurgie, Gefäß- und Viszeralchirurgie, Proktologie der Fachärzte Rhein-Main im Rahmen des gestrigen Infoabends in der Emma Klinik in Seligenstadt.

Darmspiegelung
„Das sicherste Verfahren, um die korrekte Ursache für Blut im Stuhl festzustellen, ist die Darmspiegelung“, informiert Dr. Debertshäuser. Dabei wird mit einem dünnen, flexiblen Schlauchsystem, an dessen Spitze sich eine Minikamera befindet, der gesamte Dickdarm bis zum Dünndarmübergang untersucht. Darmkrebs entsteht in den meisten Fällen aus zuerst gutartigen Gewebewucherungen, den sogenannten Polypen. „Die Darmspiegelung (Koloskopie) bietet den großen Vorteil, dass Veränderungen im Darm wie zum Beispiel Polypen nicht nur erkannt, sondern auch direkt entfernt werden können“, erklärt Dr. Debertshäuser.

Eine Darmspiegelung dauert in der Regel nur etwa 20 bis 30 Minuten und ist im Allgemeinen nicht schmerzhaft. „Manche Patienten empfinden jedoch das Einführen und Vorschieben des Schlauchsystems, des sogenannten Endoskops, als unangenehm. Auf Wunsch können sie deshalb von unserem Narkosearzt eine leichte Narkose erhalten, sodass sie nichts spüren“, so Dr. Debertshäuser.

Damit der Arzt das Darminnere während der Untersuchung gut sehen kann, muss der Darm vollständig entleert sein. Dazu ist es notwendig, am Nachmittag vor der Untersuchung den Darminhalt vollständig abzuführen und auch am Morgen der Untersuchung keine feste Nahrung mehr zu sich zu nehmen.

Ernährung und Lebensstil
Apropos Nahrung: Experten sind sich darüber einig, dass auch die richtige Ernährung und ein gesunder Lebensstil dazu beitragen können, das Darmkrebsrisiko zu verringern. „Vermeiden Sie deshalb Nikotin und den übermäßigen Genuss von rotem Fleisch, Kohlenhydraten, Zucker und Alkohol. Nehmen Sie stattdessen lieber weißes Fleisch, Fisch, viel Gemüse sowie ausreichend Ballaststoffe zu sich. Und versuchen Sie sich so viel wie möglich zu bewegen“, so die Empfehlung des Experten.

 
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