Es wurde ein Cookie gesetzt um
Google Analytics zu deaktivieren.
Suche

Aktuelles

< Vorheriger Artikel
News

Gut besuchter Infoabend: Krampfadern und Hämorrhoiden sind kein Tabu-Thema

Krampfadern und Hämorrhoiden gehören zu „den“ Volkskrankheiten in Deutschland. Experten gehen davon aus, dass bis zu einem Drittel aller Deutschen an Krampfadern leidet. An Hämorrhoiden erkranken Schätzungen zufolge sogar mehr als zwei Drittel aller Menschen im Laufe ihres Lebens ein Mal. Trotzdem zögern viele Patienten aus Scham den Gang zum Arzt unnötig lange hinaus. „Deshalb ist Aufklärung hier auch so enorm wichtig“, wissen Andreas B. Schmidt, Facharzt für Chirurgie (Gefäßchirurgie, Phlebologie), und Dr. med. Peter Appel, Facharzt für Chirurgie (Viszeralchirurgie, Proktologie), beides erfahrene Chirurgen im Netzwerk der Fachärzte Rhein-Main. „Umso mehr freuen wir uns, dass auch zu unserem zweiten Infoabend in der Volkshochschule Offenbach zu diesen beiden Themen so viele interessierte Bürgerinnen und Bürger gekommen sind. Denn rechtzeitig diagnostiziert, können beide Erkrankungen sehr gut behandelt werden.“

Schonende Behandlungsmethoden bringen viele Vorteile
Zur Behandlung von Krampfadern und Hämorrhoiden stehen heute sehr viele unterschiedliche Methoden zur Verfügung, die ganz individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse des Patienten angepasst werden können. Wann immer möglich, setzen die Fachärzte Rhein-Main auf innovative, schonende Verfahren. Im Fall der Krampfaderbehandlung ist dies zum Beispiel die Laser- bzw. Radiowellentherapie. Hierbei wird über einen winzigen Schnitt im Knöchel- oder Unterschenkelbereich eine dünne Sonde in die Stammvene eingeführt und nach oben bis in die Kniekehle oder Leiste vorgeschoben. Ist die Sonde richtig platziert, wird die Spitze mittels Laserlicht oder Radiowellen erhitzt. Dies führt beim Zurückziehen der Sonde dazu, dass die Veneninnenwand verklebt, die Krampfader sich verschließt und vom Körper abgebaut wird. „Die Vorteile sind vielfältig“, informiert Andreas B. Schmidt. „Kleine Schnitte, die schnell verheilen, kaum Schmerzen, ein sehr geringes Infektionsrisiko und eine stark verkürzte Kompressionsstrumpf-Nachbehandlung. Außerdem kann der Eingriff gut ambulant durchgeführt werden, sodass sich der Patient danach zu Hause in seiner gewohnten Umgebung erholen kann.“

Bei der Behandlung von Hämorrhoiden stehen je nach Stadium und Größe verschiedene Methoden zur Verfügung: Hämorrhoiden der Grade I und II können neben der diätetischen Behandlung verödet oder abgebunden werden. Im fortgeschrittenen Stadium hilft meist nur noch die OP: Neben Standardmethoden kommen moderne, schonende Verfahren zum Einsatz. Eine dieser innovativen Methoden ist die Behandlung mit Hilfe des „Staplers“ (Klammernahtgeräts). Dabei wird überschüssiges Hämorrhoidalgewebe entfernt, nach außen geglittenes wieder nach innen gezogen und an seinem ursprünglichen Platz fixiert. Da diese OP im Enddarm und nicht im schmerzempfindlichen Analkanaldurchgeführt wird, ist der Eingriff für den Patienten nahezu schmerzfrei. Es gibt keine offenen Wunden, sodass die Heilung in der Regel schnell voranschreitet und Patienten bald wieder ihren gewohnten Tätigkeiten nachgehen können.

Welche Methode jedoch letztendlich angewendet wird, entscheiden bei den Fachärzten Rhein-Main Arzt und Patient nach einer umfangreichen Untersuchung und einem ausführlichen Gespräch gemeinsam.

 
Wir sind für Sie da
 Tel.: 06182 960-0