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Fachärzte Rhein-Main informierten über "Hernien": Was tun bei Leisten-, Nabel-, Narben- und Bauchwandbrüchen?

Leisten- und Nabelbrüche zählen zu den häufigsten chirurgischen Erkrankungen überhaupt. Allein an Leistenbrüchen werden in Deutschland jährlich rund 250.000 Menschen operiert. Doch wie ziehe ich mir einen solchen Bruch überhaupt zu? Auf welche Symptome muss ich achten? Und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Über all das und noch viel mehr informierte Dr. med. Kerstin Riemann, Fachärztin für Chirurgie, Viszeralchirurgie, Spezielle Viszeralchirurgie, am 11. Oktober 2018 im Rahmen eines Informationsabends in der Seli-genstädter Emma Klinik.

Und das mit großem Erfolg: „Jetzt weiß ich endlich auch, dass man sich nicht einfach so ohne Weiteres ‘einen Bruch heben’ kann“, so ein zufriedener Besucher. „Ich freue mich sehr, dass wir unseren Besuchern so wertvolle Informationen rund um das Thema ‘Hernien’ geben und ein bisschen die Angst vor der Behandlung nehmen konnten“, so Dr. Riemann, die in den Facharztpraxen Groß-Umstadt und Hanau Sprechstunde hält und operative Eingriffe in der Emma Klinik Seligenstadt vornimmt.

Patienten profitieren von schonenden Behandlungsmöglichkeiten
Bezüglich der Behandlungsmöglichkeiten waren die Zuhörer vor allem von den Vorteilen der schonenden minimal-invasiven OP-Verfahren beeindruckt, die die Fachärzte Rhein-Main, immer wenn es möglich ist, einsetzen. „Dabei wird auf große Bauchschnitte verzichtet, wodurch unbeteiligtes Gewebe, Sehnen und Muskeln geschont werden“, erklärte die Expertin. „Die Patienten haben nach einem solchen Eingriff in der Regel weniger Schmerzen und sind schneller wieder auf den Beinen. Außerdem kann der Eingriff oftmals ambulant erfolgen, sodass sich der Patient nach der OP zu Hause in seiner gewohnten Umgebung erholen kann.“

Vorsorgemöglichkeiten
Eine Frage, die die Zuhörer auch brennend interessierte, war die nach den Vorsorgemöglichkeiten. Hier verwies die Referentin darauf, dass man versuchen könne, bestimmte Risikofaktoren wie Rauchen, Übergewicht oder das Heben schwerer Lasten zu minimieren. Ideal wäre es außerdem, man würde die Bauchoperation verhindern, sodass es gar nicht zum Narbenbruch kommen könne. Möglich sei das, wenn es wirksame Prophylaxen wie die Darmspiegelung gäbe. Würden bei dieser die Polypen entdeckt und direkt abgetragen, kann daraus kein Darmkrebs entstehen – dadurch sei keine Bauch-OP mehr notwendig. „Ab dem 55. Lebensjahr oder bei Beschwerden wird die Darmspiegelung von der gesetzlichen Krankenversicherung bezahlt“, so Riemann.

Ausblick

Der nächste Infoabend der Fachärzte Rhein-Main, dem Netzwerk der Emma Klinik, findet bereits am Donnerstag, 18. Oktober 2018, um 19 Uhr, im Seligenstädter Riesen (Kleiner Saal, Sackgasse 14), statt. Das Thema lautet: „Der schmerzende Arm: Was tun bei Hand- und Schulterbeschwerden?“

 
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