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Deutscher Venentag 2016: Andreas B. Schmidt im Interview mit Radio Rheinwelle

Am 30. April fand der diesjährige Venentag der Deutschen Venenliga e.V. statt. Drei Spezialisten der Fachärzte Rhein-Main beteiligten sich daran mit Spezial-Sprechstunden zum Thema Krampfadern. In einem Interview mit dem Radiosender Rheinwelle berichtete Andreas B. Schmidt, Facharzt für Chirurgie, Gefäßchirurgie, Phlebologie (Venenheilkunde), Sportmedizin, DGG-Zertifikat Endovaskulärer Chirurg, über diese häufige Venenerkrankung. Schätzungsweise leiden bis zu einem Drittel aller Deutschen darunter, Frauen etwa dreimal häufiger als Männer.

„Von besonderer Bedeutung für die Entstehung von Krampfadern sind kranke Venenklappen, die das Blut in die Beine zurück fließen lassen und so zu Schmerzen, Schwellungen und zu den typisch erweiterten Venen führen.“ so Andreas B. Schmidt im Interview.

„Bei der Behandlung stehen neben bewährten Standardmethoden wie dem „Stripping“ (Herausziehen der Stammvene), eine Vielzahl moderner, schonender Verfahren zur Verfügung.“ Eine sehr moderne Methode sei die Laser- bzw. Radiowellentherapie. Hierbei wird über einen winzigen Schnitt im Unterschenkelbereich eine dünne Sonde in die Stammvene eingeführt und nach oben bis in Kniekehle oder Leiste vorgeschoben. Ist die Sonde richtig platziert, wird die Sondenspitze mittels Laserlicht oder Radiowellen erhitzt. Dies führt beim Zurückziehen der Sonde dazu, dass die Veneninnenwand verklebt, die Krampfader sich verschließt und vom Körper abgebaut wird. „Ein weiteres modernes Verfahren ist die Schaumverödung. Hierbei wird über eine dünne Injektionsnadel ein Medikament in die Krampfader eingespritzt. Dadurch entsteht eine Entzündungsreaktion, die die Venenwände verklebt. Die Vene wird anschließend abgebaut“, so der Experte. „Bei den modernen Verfahren werden Kompressionsstrümpfe oft nur ein bis zwei Wochen benötigt. Das ist besonders in den Sommermonaten ein großer Vorteil.“

Das Interview können Sie sich hier anhören.

 
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