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Fachärzte Rhein-Main informierten ausführlich über muskelschonende OP-Technik bei Hüft- und Kniearthrose



Arthrose ist eine Volkskrankheit. Allein in Deutschland leiden rund 20 Millionen Menschen daran. Neben Händen sind besonders häufig die Hüft- und Kniegelenke betroffen. Hauptursache für eine Arthrose ist der normale altersbedingte Verschleiß. Aber auch Fehlstellungen, Durchblutungsstörungen oder Unfälle können dazu führen. Zur Behandlung einer Hüft- bzw. Kniearthrose stehen unterschiedliche Methoden zur Verfügung. Welche das sind und wie dank moderner, schonender Operationstechniken sowohl Muskeln als auch umliegende Sehnen und Nerven geschont werden, darüber berichtete Ralf Dörrhöfer, Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie bei den Fachärzten Rhein-Main, dem Netzwerk der Emma Klinik, im Rahmen eines Informationsabends am vergangenen Dienstag.

„Zur Behandlung einer Hüft- und Kniearthrose stehen je nach Stadium, Ansprüchen und Lebensgewohnheiten der Patienten ganz unterschiedliche Methoden zur Verfügung“, so Ralf Dörrhöfer. „In einem frühen Stadium können Physiotherapie, Medikamente oder Injektionen ins Gelenk die Beschwerden lindern. Ist ein Gelenkersatz erforderlich, wenden wir Chirurgen der Fachärzte Rhein-Main eine knochen- und muskelschonende Operationstechnik an“, informiert der Experte.

Die richtige Prothese für jeden Typ
Je nach individueller Situation des Patienten kommen unterschiedliche Prothesen in Frage. „Unser Prinzip ist es, nur den Bereich des Gelenks zu ersetzen, der auch tatsächlich verschlissen ist“, so Dörrhöfer weiter. Je nach Befund kommen Teilprothesen oder Totalendoprothesen zum Einsatz.

Weniger Schmerzen und schnellere Mobilisation dank minimal-invasiver Technik
Weiterhin berichtete Dörrhöfer, dass er und seine Kollegen bei den Fachärzten Rhein-Main beim Gelenkersatz, wann immer möglich, auf die moderne und schonende minimal-invasive OP-Methode setzen. Hierbei werde gewebe- und muskelschonend operiert. Die Vorteile für den Patienten liegen auf der Hand: Das Verfahren schont das Gewebe und kommt dabei mit kleineren Hautschnitten aus. In der Regel führt dies zu weniger Schmerzen, einer schnelleren Heilung und dem früheren Zurückerhalten der Beweglichkeit. „Welche Gelenkart und welches OP-Verfahren wir einsetzen, entscheiden wir aber immer gemeinsam mit dem Patienten nach einem ausführlichen Gespräch und einer umfassenden Untersuchung“, so Dörrhöfer.

Schnelle Genesung mit optimaler Nachbehandlung
Neben der schonenden OP-Methode sei für den Heilungsprozess auch die Nachsorge und Physiotherapie sehr wichtig. Im Netzwerk der Fachärzte Rhein-Main komme dabei ein sehr modernes Modell zum Einsatz, das sogenannte Rapid Recovery Programm (‚Schnelle Genesung‘), erklärte Dörrhöfer. Darin sind mehrere aufeinander abgestimmte Schritte wichtig: Patienten werden frühzeitig auf die OP sowie die Zeit danach vorbereitet und ebenso während des gesamten Prozesses aktiv mit einbezogen. Zudem wird ein Angehöriger geschult, den Verlauf zu begleiten und zu unterstützen. „Zusammen mit einer speziellen Schmerztherapie und dem frühen Mobilisieren des Patienten schaffen wir es, dass sich Patienten heutzutage deutlich schneller erholen, wieder aktiv sind und den Gelenkersatz gar nicht als ‚Auszeit‘ erleben“, so der Experte abschließend.


Kurz notiert:
Auf Grund der großen Besucherzahl und der positiven Resonanz wird der Informationsabend am kommenden Dienstag, 14. November 2017, um 19.00 Uhr wiederholt:
 „Hüft- und Kniearthrose: Moderne Behandlungsmethoden“
Dienstag, 14. November 2017, 19.00 Uhr
Emma Klinik Seligenstadt (Konferenzraum, 2. OG)
Frankfurter Straße 51
63500 Seligenstadt
- Der Eintritt ist frei –