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Am 25. April ist der Deutsche Venentag – Krampfadern innovativ und schonend behandeln

Venenleiden sind eine Volkskrankheit: Allein in Deutschland sind rund 32 Millionen Menschen betroffen. Gerade die Beinvenen, also die Blutgefäße, die das Blut zurück zum Herzen befördern, leisten täglich Schwerstarbeit – schließlich arbeiten sie gegen die Schwerkraft. Wenn diese Venen Probleme bereiten, kann es zu der häufigsten Form der Venenerkrankungen kommen: den Krampfadern. „Schwere Beine, Spannungsgefühl, aber auch Schwellungen, Juckreiz oder nächtliche Wadenkrämpfe können Anzeichen dafür sein“, so die Venen-Experten des Netzwerks Chirurgie│Orthopädie Rhein-Main mit elf Standorten im Rhein-Main-Gebiet. Zur Behandlung stehen neben den Standardmethoden eine Vielzahl moderner und schonender Verfahren zur Verfügung.

„Eine der modernsten und schonendsten Methoden zur Behandlung von Krampfadern ist die Laser- bzw. Radiowellentherapie“, so der Krampfader-Experte des Netzwerks Chirurgie│Orthopädie Rhein-Main, Dr. med. Detlev Debertshäuser. „Hierbei wird über einen winzigen Schnitt im Knöchel- oder Unterschenkelbereich eine dünne Sonde in die große Stammvene eingeführt und nach oben bis in die Kniekehle oder die Leiste vorgeschoben. Ist die Sonde an der richtigen Stelle platziert, wird die Spitze entweder mittels Laserlicht oder Radiowellen erhitzt. Die Hitze führt dazu, dass beim Zurückziehen der Sonde die Veneninnenwand verklebt, die Krampfader sich verschließt und im Verlauf einiger Wochen vom Körper abgebaut wird“, ergänzt sein Kollege Dr. med. Josef Degel.

Die Vorteile dieser Behandlungsmethode sind vielfältig: „Da nur ein minimaler Hautschnitt erforderlich ist, entstehen keine großen Wunden. Das Infektionsrisiko ist somit äußerst gering. Zudem verheilt der Schnitt sehr schnell. Schmerzen und Blutergüsse kommen kaum vor. Darüber hinaus kann die Behandlung gut ambulant durchgeführt werden. Patienten können schon am Tag nach der Operation wieder ihren gewohnten Alltags- und Arbeitsaktivitäten nachgehen. Kompressionsstrümpfe werden nur maximal zwei Wochen benötigt“, erklärt Dr. med. Cüneyt Arkan, dritter im Bunde der Gefäßchirurgen des Netzwerks Chirurgie│Orthopädie Rhein-Main.

Weitere moderne und äußerst schonende Verfahren zur Behandlung von Krampfadern sind die CHIVA-Methode, bei der die Vene abgebunden wird, sowie die Schaumverödung. Bei der Schaumverödung wird über eine dünne Injektionsnadel ein Medikament direkt in die Krampfader eingespritzt. Dadurch entsteht eine Entzündungsreaktion, im Zuge derer die Venenwände miteinander verkleben und vom Körper abgebaut werden.

Welche Behandlungsmethode letztendlich gewählt wird, muss von dem jeweiligen Krankheitsbild und der Verfassung des Patienten abhängig gemacht werden. „Wir entscheiden dies nach einer ausführlichen Untersuchung und einem intensiven Gespräch gemeinsam mit dem Patienten“, so die Experten.

Patienten profitieren von Integrierter Versorgung
Lange Zeit wurden die Kosten für diese modernen Therapien nur von den privaten Krankenkassen übernommen. „Im Rahmen der sogenannten Integrierten Versorgung hat das Netzwerk Chirurgie│Orthopädie Rhein-Main vor einiger Zeit jedoch mit zahlreichen gesetzlichen Krankenkassen spezielle Vereinbarungen getroffen, die es uns ermöglichen, nun auch viele Kassenpatienten zuzahlungsfrei mit diesen modernen und schonenden Methoden zu behandeln“, freuen sich die Experten.