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Chirurgie│Orthopädie Rhein-Main informiert in Hanau über medizinische Themen

Das Ärzte-Netzwerk Chirurgie | Orthopädie Rhein-Main lud kürzlich zu einem Informationsabend in das Arcadia Hotel nach Hanau ein. Dabei gaben fünf Spezialisten ausführliche Informationen zu verschiedenen Themen. Die Handchirurgen Dr. med. Konrad Haßelbacher und Dr. med. Götz Hanebuth referierten zunächst über „Schmerzhafte Erkrankungen an der Hand“ sowie moderne Behandlungsmöglichkeiten. Im Anschluss berichtete der Viszeralchirurg Dr. med. Ralph Nowak über die Ursachen und Symptome von Leisten- und Nabelbrüchen sowie die Vorteile der schonenden minimal-invasiven Operationstechnik. Zu guter Letzt klärten die beiden Endoprothetik-Spezialisten Ralf Dörrhöfer und Dr. med. Manfred Krieger über das Thema „Hüft- und Kniearthrose: Knochen- und muskelschonend behandeln“ auf. Die Besucher stellten zahlreiche Fragen, die die Experten gerne und ausführlich beantworteten. Die Resonanz war positiv.

Menschen „begreifen“ den Großteil der Welt im wahrsten Sinne des Wortes mit ihren Händen. Ständig werden Dinge angefasst, hochgehoben oder festgehalten. Erkrankungen der Hände und Finger sind deshalb schwerwiegend für die Betroffenen und beeinträchtigen deren Alltagsleben stark. Kribbeln, Taubheitsgefühle und Schmerzen sollten deshalb ernst genommen werden. „Lassen Sie solche Symptome immer von einem Facharzt mit spezieller Erfahrung im Bereich der Handchirurgie abklären“, empfahlen die Handchirurgen Dr. Haßelbacher und Dr. Hanebuth. Denn wenn Erkrankungen der Hände rechtzeitig erkannt und therapiert werden, bestehe eine deutlich bessere Chance Schmerzfreiheit zu erreichen und die Funktionsfähigkeit der Hände zu erhalten. Die unterschiedlichen Erkrankungen im Bereich der Hand können auf vielfältige Weise behandelt werden. Wegen des Fortschritts in der Narkose- und Operationstechnik  können die Eingriffe mittlerweile in der überwiegenden Mehrheit ambulant durchgeführt werden.

„Leisten- und Nabelbrüche zählen zu den häufigsten chirurgischen Erkrankungen überhaupt“, erklärte Dr. Nowak im Rahmen seines Vortrags. Allein an Leistenbrüchen werden in Deutschland jährlich rund 250.000 Menschen operiert. Dank moderner, schonender Operationsverfahren wie der minimal-invasiven Methode haben Patienten nach einer Leisten- oder Nabelbruchoperation in der Regel weniger Schmerzen und sind schneller wieder auf den Beinen.

Arthrose ist eine Volkskrankheit. Allein in Deutschland leiden rund 20 Millionen Menschen daran. Besonders häufig tritt sie an Knie- und Hüftgelenken auf. Zur Behandlung einer Knie- oder Hüftarthrose stehen je nach Stadium unterschiedliche Methoden zur Verfügung. „Ist ein Gelenkersatz erforderlich, setzen wir im Netzwerk Chirurgie│Orthopädie Rhein-Main auf eine äußerst schonende Operationstechnik, bei der weder Muskeln noch Sehnen durchtrennt werden müssen“, so Dr. Krieger und Dörrhöfer. Dadurch werden sowohl die Muskeln als auch umliegende Sehnen und Nerven geschont. Die Patienten haben dabei in der Regel weniger Schmerzen, weniger Krafteinbußen und sind schneller wieder fit.

Das Netzwerk informiert regelmäßig im Rahmen von Informationsabenden. Künftige Veranstaltungen werden auf der Website des Netzwerks www.chirurgie-rhein-main.de angekündigt.